--> Neujahrsgrüße 2014 von Otto Herz


Liebe Natur- und Umweltmenschen! - Die Natur war und ist - bei weitem und seit es diesen Planeten gibt - die bedeutendste Lehr-Meisterin. Von ihr zu lernen, in ihr zu lernen, für sie zu lernen: nichts Wichtigeres! Insofern habe ich Ihren Brief gerne und mit Zustimmung gelesen und hoffe, dass Sie bald für Ihre Weiterarbeit Rechtssicherheit bekommen. Wer besondere Wege geht, sollte besondere Unterstützung bekommen und nicht mit zusätzlicher Unsicherheit belastet werden. Unsere Kinder, Kindeskinder und Enkel werden sich in der Zukunft, die dann ihre Gegenwart sein wird, in Unsicherheiten, in Ungewissheiten, im Überraschenden, im Neu-land und nicht nur im Alt-land zu bewähren haben. Diese lebens- und welt-entscheidenden Zukunfts-Kompetenzen lernen sich meist unzureichend, wenn man vorwiegend in vorgegebenen Konventionen aufwächst. Sozial-emotionale Stabilität und geistig-kreative Flexibilität, das ist die Mischung, das sei die Balance für ein Lernen, das zum gelingenden Leben beiträgt. - HERZlch!

 

 

--> Jesper Juul  

 

If there ever were a time in Germany where every fresh and significant educational project should be embraced it is NOW!
Children, teachers and politicians – in that order – desperately need new ideas and committed professionals in order to avoid complete pedagogical bankruptcy.
This school needs the support of everybody for everybody's sake.
 
Med venlig hilsen/Kind regards!
 Jesper Juul, mpf
Curriculum manager
familylab_int[1]
 
 

--> Mathias Voelchert

 

Schule neu denken! Die Fragen zu Schule und Bildung sind immer auch Fragen zu unserer Gesellschaft: Woher kommen wir, wo stehen wir und wohin wollen wir. Im Beschreiben von gelingenden Beziehungen liegt mehr Kraft zum Umdenken, als im wiederholten Anprangern von nicht eingehaltenen Statuten. Dabei sind wir: "alle im Werden und hoffentlich nicht fertig wie Drechselpuppen, wo höchstens noch der Anstrich fehlt", wie Goethe einst sprach. Wenn wir gute Menschen »machen« wollen werden wir sie nicht bekommen, das ist eine der Krisen der Pädagogik. Lehrpläne die kein Denken auslösen sind nicht wert gewusst zu werden. – Schulen in Sachsen und Bayern werden sich von Auslese und Gleichschritt verabschieden, sie werden sich entschließen jeden Schüler in seinen Stärken individuell zu fördern, damit kein Kind zurück bleibt. Dafür gibt es keinen Masterplan, allerdings werden nicht mehr wie früher viele mitreden können und keiner zuständig sein. Die Schulleitungen werden gemeinsam mit Lehrerteams und zusammen mit Eltern und Schülern an einem Strang ziehen. Junge Menschen arbeiten und lernen in altersgemischten Gruppen. Mal mit, mal ohne Lehrer – weil diese Schüler das lernen wollen, was sie sich vorher zum Ziel gesetzt haben. Die neue Schule praktiziert ein Lernen, das auf Selbstständigkeit, Individualität und Bestärkung setzt. Das ist keine Utopie. Diese Schulen gibt es weltweit, auch in Deutschland, mit besten Ergebnissen und mit der Freude am Lernen. Die NUS ist auf dem besten Weg dorthin. Und es gibt ein Geheimnis warum diese Schulen so gut funktionieren: Es ist die positive Grundhaltung zu den Schülern. Wir werden Schulen schaffen, an denen Schüler und Lehrer jeden Tag aufs Neue die Erfahrung machen: Es ist gut, dass ich hier bin, ich werde gebraucht. Was ich tue ist sinnvoll und weil/obwohl es anstrengend ist, bin ich hinterher zufrieden. Dazu brauchen wir ein anderes Denken! Dieses Umdenken ist Teil des Prozesses der eben in Dresden und mit der NUS stattfindet. Denn wir werden andere Wege gehen müssen wenn wir andere Ergebnisse wollen und die wollen wir! Dazu will ich die Lehrplangestalter, die Verwalter und die Entscheider im sächsischen Kultusministerium ermutigen. Unterstützen Sie diese engagierten Menschen an der Natur- und Umweltschule es ist eine einmalige Chance Vielfalt zu stärken. Machen Sie das Umdenken möglich.
Damit stärken Sie alle!_Mathias Voelchert, Gründer und Leiter familylab - die familienwerkstatt in Deutschland. www.familylab.de
 
 

--> Dr. med. Michael RohrKinder- und Jugendarzt aus Freiburg

 

 

Als praktizierender Kinder- und Jugendarzt kann ich ein Schulmodell wie das der Natur- und Umweltschule Dresden nur begrüßen: Unseren im 21. Jahrhundert aufwachsenden Kindern fehlt großenteils die Möglichkeit, mit ihren fünf Sinnen und ihren Händen die Welt, insbesondere die uns hervorbringende Lebensgrundlage "Umwelt" zu be-greifen, sie als Materie wie als Idee zu verstehen und als Textur, die auch den Menschen trägt, zu respektieren.

Es liegt auf der Hand, dass Kinder in der intensiven Begegnung mit der Natur gemäß dem Konzept der NUS auch ihre sozialen Kompetenzen leichter erwerben und ihre musischen wie kreativen Fähigkeiten besser entfalten können. Nach den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Entwicklungspsychologie und der Pädagogik sind Lerninhalte leichter zu vermitteln und dauerhaft zu verankern, wenn sie mit "Baucherfahrungen" erlebt werden. Die Unterrichtung des größten Teils der Lehrplaninhalte dürfte von diesem Konzept profitieren, denn Neugier, Experimentierfreude und Eigenmotivation werden durch die natürliche Umgebung unterstützt und kommen jedem Fach zugute.

 

Als Arzt darf ich hinzufügen: Den zunehmenden psychopathologischen Zivilisations-erscheinungen wie ADHS, diversen Lern- und Perzeptionsstörungen, Essstörungen, Spielsucht und depressiven Entwicklungen wird gegengesteuert.

 

Ich bin davon überzeugt, dass das Konzept der NUS "Schule" machen und sich als erfolgreich erweisen wird. 

 

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Ihrer Unterschrift unter die Petition!

 

 

Kommentare aus der Online-Petition:

 

Studien belegen, dass sich Bildungsmaßnahmen umso mehr rentieren, je früher sie ansetzen. Warum wird also ausgerechnet bei der Früh- und Grundschulausbildung gespart und gleichzeitig werden Doktoranden gefördert, die dann sowieso keine Stellen erhalten? Der Fokus muss justiert werden, damit Bildung möglichst vielen Bürgern zugute kommt. Dafür sind Kindergärten und Grundschulen da. Verlieren Menschen schon in diesem Alter die Lust am Lernen, ist es schlecht um unsere Zukunft bestellt. ich hoffe, dass das auch die alten Mitglieder des sächsischen Landtages endlich verstehen. es geht dabei schließlich mithin auch um ihre Kinder und Enkel.

 

Es geht um neue innovative Ideen in der Bildung unserer Kinder und es geht um engagierte Leute, die dieses mit ermoeglichen und denen sollte unbedingt "eine Hand gereicht" werden.

 

Als Präsident der Gesellschaft für Jenaplanpädagogik in Deutschland eV. unterstütze ich das engagierte Eintreten der Dresdner Schulgemeinde für ihre Schule und damit auch die Petition

 

Wann wird verstanden, wie wichtig es ist, in Kinder zu investieren - und zwar verlässlich!

 

Die Natur- und Umweltschule Dresden baut in ihrer Praxis gleichermaßen auf zwei zukunftsorientierten Konzeptionen auf: der einer Pädagogik des nachhaltigen Umgangs mit den natürlichen Grundlagen unseres Planeten, und der des Jenaplans, der international anerkannten Pädagogik der Mitmenschlichkeit und der Rechtes des Kindes. Darum sollte diese in ihrem Potenzial überaus entwicklungsfähige Schule der Dresdener Schullandschaft unbedingt erhalten bleiben!                                                 Dr. Hartmut Draeger, Vors. der jenaplan-initiative Berlin/Brandenburg (jpiBB)


Die Natur und Umweltschule muss erhalten werden!

 

Eigeninitiative und Eigenverantwortung für die Bildung und Erziehnung unserer Kinder dürfen nicht nur in Sonntagsreden von der Politik eingefordert werden. In Freie Schulen im Allgemeinen und in der Umweltschule im Besonderen setzen sich Eltern in vorbildlicher Weise eigenverantwortlich für die Bildung ihrer Kinder ein. Sofern hier Defizite bestehen bedürfen solche Initiativen nicht der Verbote sondern der Unterstützung durch Politik und Verwaltung.

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...dem Landeselternrat, dem Paritätischen Landesverband Sachsen, den zahlreichen Politikern und Abgeordneten, vielen Privatpersonen, unseren Familien, Freunden und Bekannten und und und...

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...Ihnen? Wenn Sie Interesse an unserem Schulprojekt haben,

 

dieses mit Ihrem Wissen, Fähigkeiten und/oder guten Anregungen unterstützen wollen -

 

- schreiben Sie uns; foerderverein@nus-dresden.de

 

- werden Sie Mitglied in unserem Förderverein. Hier finden Sie die Beitragsordnung und die Beitrittserklärung.

 

- spenden Sie für den Schulaufbau über unser

 

Vereinskonto bei der Dresdner Volksbank Raiffeisenbank e. G.

Bankleitzahl:          85090000

Kontonummer:      3083641001

 

- kaufen Sie bei Ihrem nächsten o-line-Einkauf über www.schulengel.de ein (bei fast allen Lieblingsshops möglich)

 

  

 

 

Wir freuen uns über die vielen Menschen, Firmen, Einrichtungen die von unserer Idee begeistert sind

und uns mit Ihren Kompetenzen unterstützen. Beispielhaft seien hier erwähnt:                                                                 

Kindergarten KOBOLDLAND Klotzsche
  

                                                                                                                                      

 

 

Dresdner Volksbank Raiffeisenbank e. G.

 

 

 

Architekturbüro Teichmann
Dipl.-Ing. Architekt Markus Teichmann
Straße der Jugend 33, 03050 Cottbus, Telefon: 0355 / 532489
e-Mail: teichmann@architekten-profile.de

 

 

 

 

 

Vielen vielen vielen Dank!

Foerderverein@nus-dresden.de